Leistungen

KEHAG – Ein Partner – viele Möglichkeiten

Die KEHAG Energie-Experten analysieren Ihre Bedarfe, beraten individuell und erstellen gemeinsam mit Ihnen ganzheitliche Versorgungskonzepte. Passgenau und direkt vor Ort. Entdecken Sie unsere Leistungen auf einen Blick.

Stromlieferung

Wenn es um Strom geht, bieten wir Ihnen eine zuverlässige und auf Wunsch auch besonders umweltverträgliche Versorgung zu marktgerechten Preisen, eine unkomplizierte Abwicklung und persönliche Betreuung.

Erdgaslieferung

Wir liefern nicht nur zuverlässig Erdgas zum günstigen Preis, auch klimaneutrale Erdgaslieferungen sind möglich. Ein fester Ansprechpartner berät und betreut Sie persönlich. Verlässlich und kompetent.

Messstellenbetrieb

Aktuelle Messdaten aller Standorte, über eine Schnittstelle, zur gleichen Zeit und bei einem Ansprechpartner. Mit KEHAG kommen Sie verborgenen Energieverlusten auf die Spur und sparen bares Geld.

Energielösungen

So unterschiedlich wie unsere Kunden, so individuell sind unsere Konzepte für die effektive und nachhaltige Energielieferung. Von gewerblicher Wärmelieferung, über die Pacht von Photovoltaikanlagen bis hin zur E-Mobilität.

E-Mobilität

Mit einer KEHAG E-Mobilität-Lösung tragen Sie dazu bei, die Elektromobilität in Deutschland weiter voran zu treiben. Ob für Ihre Firmenflotte oder als öffentlich zugängliche Ladesäule: Wir finden gemeinsam die passende Lösung.

Forschung & Entwicklung

Wie sieht die Energieversorgung von morgen aus? Um Ihnen als KEHAG Kunden langfristig erfolgreiche und innovative Energielösungen bieten zu können, investieren wir in unsere gemeinsame Zukunft.

Häufige Fragen

Mehrwertsteuersenkung

Welcher Leistungszeitraum ist für den abgesenkten Steuersatz überhaupt relevant?

Für die Frage, welcher Steuersatz anzuwenden ist, ist ausschließlich der  Leistungszeitpunkt bzw. -zeitraum, d. h. der Zeitraum, in dem die Lieferung erfolgt, relevant. Der Tag der Vertragsunterzeichnung, Rechnungsstellung oder Zahlung sind hier unerheblich.

Dementsprechend gilt:
Nur wenn die Lieferung im Zeitraum 01.07. bis 31.12.2020 erfolgt, gilt der abgesenkte Steuersatz von 16%. Vorherige und/oder folgende Lieferzeiträume werden mit dem bis/ab dahin gültigen Regelsteuersatz abgerechnet.

Was heißt das für Ihre Belieferung mit Energie (Strom und Gas) durch die KEHAG Energiehandel GmbH ("KEHAG")?

Werden Sie durch die KEHAG mit Strom und/oder Gas versorgt, gilt es grundsätzlich zu unterscheiden, auf welche Art Ihre Lieferstellen abgerechnet werden. Während bei sog. RLM-Lieferstellen monatlich eine verbrauchsgenaue Abrechnung für den Vormonat erfolgt, zahlen sog. SLP-Lieferstellen monatliche Abschläge; die verbrauchsgenaue Abrechnung erfolgt im Zuge der Jahresendabrechnung.

a. RLM-Lieferstellen

• D.h. eine Lieferstelle mit monatlicher, verbrauchgenauer Abrechnung.

• Ab Liefermonat Juli 2020, wird auf unseren Verbrauchsabrechnungen der Umsatzsteuersatz mit 16% USt. ausgewiesen.

• Die Verbrauchsabrechnung für den Leistungszeitraum Juli 2020 erfolgt, da uns zunächst die Verbrauchsdaten vom Messstellenbetreiber übermittelt werden müssen, voraussichtlich im August 2020.

b. SLP-Lieferstelle

D.h. eine Lieferstelle mit monatlichen Abschlägen und anschließender jährlicher Abrechnung (Jahresendrechnung).

Für diese Art von Lieferstellen ergeben sich weder bei der Abschlagshöhe, noch beim Umsatzsteuersatzausweis Änderungen. Sofern Sie von uns bereits einen Abschlagsplan erhalten haben, wird dieser von uns daher auch nicht angepasst. Für turnusmäßig von uns neu erstellte Abschlagspläne und Jahresendrechnungen werden wir die geänderten Umsatzsteuersätze entsprechend berücksichtigen.

Diese Umsetzung steht im Einklang mit dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 30.06.2020. In diesem Schreiben hat sich das Bundesministerium der Finanzen im Abschnitt 3.6 (Textziffer 35-37) explizit mit der Besteuerung von Strom-, Gas-, Wasser-, Kälte- und Wärmelieferungen sowie von Abwasserbeseitigung befasst. In Textziffer 37 ist eine entsprechende Nicht-Beanstandung geregelt:

„Zur Vermeidung von Übergangsschwierigkeiten wird es nicht beanstandet, wenn Rechnungen über Abschlagszahlungen, die nach dem 30. Juni 2020 und vor dem 1. Januar 2021 fällig werden, nicht berichtigt werden, sofern dementsprechend Umsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent  bzw. 7 Prozent abgeführt und erst in der Endabrechnung nach den vorstehenden Grundsätzen zutreffend abgerechnet wird. Aus Billigkeitsgründen wird es nicht beanstandet, wenn vorsteuerabzugsberechtigte Kunden aus den Abschlagsrechnungen einen Vorsteuerabzug auf der Grundlage von 19 Prozent  bzw. 7 Prozent geltend machen und der Vorsteuerabzug für die gesamte Leistung erst auf der Grundlage der vorstehenden Endabrechnung in analoger Anwendung der Rz. 8 auf den zulässigen Wert korrigiert wird.“

Aufgrund der Möglichkeit des entsprechenden Vorsteuerabzuges entsteht für vorsteuerabzugsberechtigte Kunden keine zusätzliche finanzielle Belastung.

In der Jahresendrechnung werden die unterschiedlichen Regelsätze der Umsatzsteuer dann durch eine sachgerechte Aufteilung des Jahresverbrauches auf die Leistungszeiträume mit 19% bzw. 16% USt. berücksichtigt: 

Beispiel:

Sie haben einen monatlichen Abschlag von 380 € zuzüglich Umsatzsteuer bezahlt. Diese führt bei 11 Zahlungen zu einem Betrag von 4.180 € (bezahlte Abschläge) zuzüglich 794,20 € Umsatzsteuer. Aufgrund des Jahresverbrauches beträgt der Rechnungsbetrag gemäß Jahresendabrechnung 4.800 € (netto). Auf diesen Betrag ist je zur Hälfte 16% (384 €) bzw. 19% (456 €) Umsatzsteuer fällig.

Das genaue Verfahren zur Aufteilung der Jahresendabrechnung auf die Zeiträume mit 16% bzw. 19% Regelsteuersatz befindet sich noch in der Klärung zwischen unserem Interessenverband und der Finanzverwaltung.

Bei nicht zum vorsteuerabzugsberechtigten Kunden ist die finanzielle Auswirkung aufgrund der Nicht-Anpassung der Abschlagszahlungen gering. Darüber hinaus wird dies – wie vorstehend dargestellt – in der Jahresendrechnung korrigiert. Es kommt somit zu keiner verdeckten Preiserhöhung.

Was heißt das für Ihre Belieferung mit Wärme durch die IELO Innovative Energielösungen Oldenburg GmbH ("IELO")?

Bei Wärmelieferungen durch unser Haus zahlen Sie monatliche Abschläge und erhalten anschließende eine jährliche Abrechnung (Jahresendrechnung). Hier ergeben sich weder bei der Abschlagshöhe noch beim Umsatzsteuersatzausweis Änderungen. Sofern Sie von uns bereits einen Abschlagsplan erhalten haben, wird dieser von uns daher auch nicht angepasst. Für turnusmäßig von uns neu erstellte Abschlagspläne und Jahresendabrechnungen werden wir die geänderten Umsatzsteuersätze entsprechend berücksichtigen.

Diese Umsetzung steht im Einklang mit dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 30.06.2020. In diesem Schreiben hat sich das Bundesministerium der Finanzen im Abschnitt 3.6 (Textziffer 35-37) explizit mit der Besteuerung von Strom-, Gas-, Wasser-, Kälte- und Wärmelieferungen sowie von Abwasserbeseitigung befasst. In Textziffer 37 ist eine entsprechende Nicht-Beanstandung geregelt:

„Zur Vermeidung von Übergangsschwierigkeiten wird es nicht beanstandet, wenn Rechnungen über Abschlagszahlungen, die nach dem 30. Juni 2020 und vor dem 1. Januar 2021 fällig werden, nicht berichtigt werden, sofern dementsprechend Umsatzsteuer in Höhe von 19% bzw. 7% abgeführt und erst in der Endabrechnung nach den vorstehenden Grundsätzen zutreffend abgerechnet wird. Aus Billigkeitsgründen wird es nicht beanstandet, wenn vorsteuerabzugsberechtigte Kunden aus den Abschlagsrechnungen einen Vorsteuerabzug auf der Grundlage von 19% bzw. 7% geltend machen und der Vorsteuerabzug für die gesamte Leistung erst auf der Grundlage der vorstehenden Endabrechnung in analoger Anwendung der Rz. 8 auf den zulässigen Wert korrigiert wird.“

Aufgrund der Möglichkeit des entsprechenden Vorsteuerabzuges entsteht für vorsteuerabzugsberechtigte Kunden keine zusätzliche finanzielle Belastung. 

In der Jahresendrechnung werden die unterschiedlichen Regelsätze der Umsatzsteuer dann durch eine sachgerechte Aufteilung des Jahresverbrauches auf die Leistungszeiträume mit 19% bzw. 16% USt. berücksichtigt: 

Beispiel:

Sie haben einen monatlichen Abschlag von 380 € zuzüglich Umsatzsteuer bezahlt. Diese führt bei 11 Zahlungen zu einem Betrag von 4.180 € (bezahlte Abschläge) zuzüglich 794,20 € Umsatzsteuer. Aufgrund des Jahresverbrauches beträgt der Rechnungsbetrag gemäß Jahresendabrechnung 4.400 € (netto). Auf diesen Betrag ist je zur Hälfte 16% (352 €) bzw. 19% (418 €) Umsatzsteuer fällig.

Das genaue Verfahren zur Aufteilung der Jahresendabrechnung auf die Zeiträume mit 16% bzw. 19% Regelsteuersatz befindet sich noch in der Klärung zwischen unserem Interessenverband und der Finanzverwaltung.

Bei nicht zum vorsteuerabzugsberechtigten Kunden ist die finanzielle Auswirkung aufgrund der Nicht-Anpassung der Abschlagszahlungen gering. Bei einem monatlichen Nettoabschlag von 150,00 € beträgt dieser 4,50 €. Darüber hinaus erfolgt– wie vorstehend dargestellt – in der Jahresendabrechnung eine Korrektur. Es kommt somit zu keiner verdeckten Preiserhöhung.

Was heißt das für Ihre Belieferung durch die KEHAG Messtechnik GmbH ("Messtechnik")?

Nach derzeitiger Auffassung handelt es sich bei den Leistungen der Messtechnik umsatzsteuerlich um Teilleistungen, die monatlich abgerechnet werden.

Dieses hat zur Folge, dass die Leistungsmonate Juli 2020 bis Dezember 2020 mit dem reduzierten Regelsteuersatz von 16 % abgerechnet werden.

Bis einschließlich Leistungsmonat Juni 2020 und ab dem Leistungsmonat Januar 2021 gilt wieder der Regelsteuersatz von 19%.

Nach derzeitigem Stand werden Sie, sofern Sie bereits Rechnungen für das Gesamtjahr 2020 erhalten haben, demnächst korrigierte Belege erhalten. Indes ist dieser Punkt noch in Klärung zwischen unserem Verband und dem Bundesministeriums der Finanzen.

Wir wirkt sich der abgesenkte Umsatzsteuersatz auf (bereits geschlossene) Ratenzahlungsvereinbarungen aus?

Wenn Sie bspw. aufgrund hoher Nachzahlungen bereits eine Ratenzahlung mit der KEHAG vereinbart haben, wird diese weiterhin in gleicher Höhe bestehen bleiben.

Minderungen des Zahlungsbetrages oder aber Rechnungskorrekturen kommen hier nicht zu Stande, da die Verschiebung der Fälligkeiten keinen Bezug zum Leistungszeitraum hat.

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